Wir werden den heutigen Wahlabend so gut wie möglich aus unserer Sicht kommentieren - los geht's wie oben eingeblendet grob ab 17 Uhr.
Zudem machen wir ein kleines Tippspiel - bitte schlagt in der Kommentarspalte hier eure Ergebnisvermutung für folgende Sachverhalte vor:
AfD auf Bundesebene in x,x%
NPD auf Bundesebene in x,x%
NPD in MV in x,x%
Wir machen das später natürlich auch in der Sendung 😉
Sieger bekommen Ruhm und Ehre - aber sonst gibt's leider nichts dazu 😊
Zudem machen wir ein kleines Tippspiel - bitte schlagt in der Kommentarspalte hier eure Ergebnisvermutung für folgende Sachverhalte vor:
AfD auf Bundesebene in x,x%
NPD auf Bundesebene in x,x%
NPD in MV in x,x%
Wir machen das später natürlich auch in der Sendung 😉
Sieger bekommen Ruhm und Ehre - aber sonst gibt's leider nichts dazu 😊
Für alle, die heute ab 18 Uhr eine Sonderschicht gegen Versuche des Wahlbetrugs schieben wollen.
Forwarded from Ein Prozent
Neu als Wahlbeobachter?
In diesem "Ein Prozent"-Video lernt ihr in 9 Minuten alles, was ihr wissen müsst.
Zum Video: https://www.frei3.de/post/9dbcff7d-8c54-4aa5-8638-742096994e40
In diesem "Ein Prozent"-Video lernt ihr in 9 Minuten alles, was ihr wissen müsst.
Zum Video: https://www.frei3.de/post/9dbcff7d-8c54-4aa5-8638-742096994e40
frei3.de
Werde Wahlbeobachter: Das musst du wissen! | Post | free3
Der Vortrag gibt einen Gesamtüberblick über unsere Arbeit und wir fassen alles Entscheidende aus den letzten fünf Jahren zusammen.
In diesem Rundbrief finden Sie Informationen, Quellen, Hilfest...
In diesem Rundbrief finden Sie Informationen, Quellen, Hilfest...
Wir starten mit der Live Action zur Bundestagswahl unter folgendem Link:
https://www.youtube.com/watch?v=FZsEYVjVRAQ
https://www.youtube.com/watch?v=FZsEYVjVRAQ
Wer den Kampf der NPD in MV bzgl. der 1% Hürde verfolgen will, hier der Link zum Ergebnisdienst:
https://wahlen.mvnet.de/dateien/ergebnisse.2021/landtagswahl.html
https://wahlen.mvnet.de/dateien/ergebnisse.2021/landtagswahl.html
Aktueller Zwischenstand (alles unter Vorbehalt) zu den - für uns - wichtigen Ergebnissen der Wahlen:
Bundestagswahl:
AfD: 10,5%
NPD 0,1%
III. Weg 0,0%
Hans-Georg Maaßen verliert den Wahlkreis Suhl deutlich, zieht also nicht in den Bundestag ein
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern:
AfD: ca. 17%
NPD: 0,7%
Bundestagswahl:
AfD: 10,5%
NPD 0,1%
III. Weg 0,0%
Hans-Georg Maaßen verliert den Wahlkreis Suhl deutlich, zieht also nicht in den Bundestag ein
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern:
AfD: ca. 17%
NPD: 0,7%
Guten Morgen Leute,
danke für die Teilnahme am Livestream gestern - auch wenn der Ton nicht ideal war 😉
Hier nun nochmal die Ergebnisse, die in quasi allen Fällen fest stehen und sich nicht mehr ändern sollten:
Bundestagswahl:
AfD: 10,3%
NPD 0,1%
III. Weg 0,0%
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern:
AfD: 16,8%
NPD: 0,8%
Höcke-AfD wird in Thüringen mit Zugewinnen erstmals stärkste Kraft - Sachsen-AfD verliert leicht, bleibt aber Nummer 1.
Kommunistische Weiber verkacken DIE LINKE völlig, dank 3 Direktmandaten zieht diese aber trotzdem mit 4,9% und aktuell 39 "Menschen" in den Bundestag ein.
Regierungsbildung wird nur mit nem 3er Bündnis laufen - GroKo zwar möglich, aber aktuell haben beide keinen Bock drauf. Man darf also gespannt sein, wie sich das entwickelt. Parteiensystem insgesamt im ziemlichen Chaos unterwegs, da die mittlerweile "größte" Partei auch nur noch 25,7% holt.
danke für die Teilnahme am Livestream gestern - auch wenn der Ton nicht ideal war 😉
Hier nun nochmal die Ergebnisse, die in quasi allen Fällen fest stehen und sich nicht mehr ändern sollten:
Bundestagswahl:
AfD: 10,3%
NPD 0,1%
III. Weg 0,0%
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern:
AfD: 16,8%
NPD: 0,8%
Höcke-AfD wird in Thüringen mit Zugewinnen erstmals stärkste Kraft - Sachsen-AfD verliert leicht, bleibt aber Nummer 1.
Kommunistische Weiber verkacken DIE LINKE völlig, dank 3 Direktmandaten zieht diese aber trotzdem mit 4,9% und aktuell 39 "Menschen" in den Bundestag ein.
Regierungsbildung wird nur mit nem 3er Bündnis laufen - GroKo zwar möglich, aber aktuell haben beide keinen Bock drauf. Man darf also gespannt sein, wie sich das entwickelt. Parteiensystem insgesamt im ziemlichen Chaos unterwegs, da die mittlerweile "größte" Partei auch nur noch 25,7% holt.
Hier die Auswertung unseres Tippspiels von gestern - der Titel bleibt im FSN-Haus 😉
Gratulation an den Maskenmann!
Hier die Top 10:
1. Vendetta (FSN) -0.3
2. Stephan B. -0.6 und Tobi -0.6
4. Patrick (FSN) -0.7 und GrafZ -0.7
6. Heimatfreund -1.0 und Jan W. -1.0
8. Simon -1.1 und Georg -1.1
10. Schloti -1.2 und Christian -1.2
(Zahlen sind die zusammengezählten Abweichungen von den drei Ergebnissen in %)
Danke an alle Mitspieler!
Gratulation an den Maskenmann!
Hier die Top 10:
1. Vendetta (FSN) -0.3
2. Stephan B. -0.6 und Tobi -0.6
4. Patrick (FSN) -0.7 und GrafZ -0.7
6. Heimatfreund -1.0 und Jan W. -1.0
8. Simon -1.1 und Georg -1.1
10. Schloti -1.2 und Christian -1.2
(Zahlen sind die zusammengezählten Abweichungen von den drei Ergebnissen in %)
Danke an alle Mitspieler!
Forwarded from ANSGAR ARYAN
Neues Motiv aus der kommenden Kollektion - ab jetzt bestellbar!
Seit Ende des 2. Weltkriegs ranken sich Mythen und Theorien über die Geheimtechnologien des Dritten Reiches.
Mit diesem Shirt bringen wir etwas Humor ins Spiel - die Reichsflugscheibe ist wieder da!
https://www.ansgararyan.com/product_info.php?products_id=2091
Seit Ende des 2. Weltkriegs ranken sich Mythen und Theorien über die Geheimtechnologien des Dritten Reiches.
Mit diesem Shirt bringen wir etwas Humor ins Spiel - die Reichsflugscheibe ist wieder da!
https://www.ansgararyan.com/product_info.php?products_id=2091
Erst zum Wahlboykott aufrufen, dann das Ergebnis kritisieren... 😉
Der #gottkellner in Aktion.
#okboomer
Der #gottkellner in Aktion.
#okboomer
Die AfD lässt sich vom "Zentrum für politische Schönheit" verarschen und verliert so 5 Millionen Flyer und Zeitungen 😉
Es handelt sich anscheinend hauptsächlich um West-Verbände, die sich selbst zu schade sind, Werbematerial eigenhändig an den Mann zu bringen.
Rein technisch gesehen eine Top-Aktion 😉
https://afd-muell.de/
Es handelt sich anscheinend hauptsächlich um West-Verbände, die sich selbst zu schade sind, Werbematerial eigenhändig an den Mann zu bringen.
Rein technisch gesehen eine Top-Aktion 😉
https://afd-muell.de/
"Von der Aktion betroffen waren laut der AfD-Bundesgeschäftsstelle Kreisverbände und Kandidaten in Niedersachsen, Berlin, Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz."
Völlig überraschend, dass es genau die Verbände sind, die nicht durch ihre "Überzeugungstäter"-Mentalität auffallen.
Diese sollen und müssen natürlich jetzt an den öffentlichen Pranger - sorry 😉
https://www.n-tv.de/politik/AfD-faellt-auf-fingierten-Dienstleister-herein-article22833551.html
Völlig überraschend, dass es genau die Verbände sind, die nicht durch ihre "Überzeugungstäter"-Mentalität auffallen.
Diese sollen und müssen natürlich jetzt an den öffentlichen Pranger - sorry 😉
https://www.n-tv.de/politik/AfD-faellt-auf-fingierten-Dienstleister-herein-article22833551.html
n-tv
AfD fällt auf fingierten Dienstleister herein
Die AfD ist offensichtlich auf einen fingierten Verteilservice für Wahlkampfmaterial hereingefallen. Millionen Flyer und Broschüren der Partei sind deshalb vor der Bundestagswahl nicht an Haushalte verteilt worden. Ein Künstlerkollektiv bekennt sich nun…
Forwarded from RT DE
+++EIL+++
YouTube kündigt Kanäle von RT DE und Der Fehlende Part
https://de.rt.com/inland/124950-youtube-sperrt-kanale-von-rt/amp/
YouTube kündigt Kanäle von RT DE und Der Fehlende Part
https://de.rt.com/inland/124950-youtube-sperrt-kanale-von-rt/amp/
RT DE
Youtube löscht Kanäle von RT DE und Der Fehlende Part
Am Dienstagnachmittag hat Youtube die Kanäle von RT DE und Der Fehlende Part wegen angeblicher "schwerer oder wiederholter" Verstöße gegen die Gemeinschaftsrichtlinien gelöscht. Der Schritt erfolgte ohne jegliche Vorwarnung.
Forwarded from Björn Höcke
Wir müssen besser werden!
Die Zeiten, in denen der AfD als neuem Hoffnungsträger in der Politik die Wahlerfolge regelrecht zuflogen, sind vorbei. In den meisten Landesparlamenten war der Wiedereinzug die erste echte Bewährungsprobe und hier zeigte sich, ob die jeweiligen Fraktionen das in sie gesetzte Vertrauen der Wähler in dauerhaftes Vertrauen umsetzen konnten. Zuletzt gelang das nicht überall. Wir alle wissen, daß es viele Faktoren gibt, die bei einer Wahl zusammenspielen – auch der seit zwei Jahren nochmal erheblich gesteigerte Druck des Establishments (noch schärferer Anti-AfD-Kurs der Medien, Instrumentalisierung des sogenannten »Verfassungsschutzes« etc.) darf hier nicht unerwähnt bleiben – aber bei hohen Funktionären der weniger erfolgreichen Verbände bekommt man anstelle einer selbstkritischen und realistischen Analyse Ausflüchte zu hören.
In unserer Partei ist es so: Die einen sind erfolgreich, die anderen wissen es besser, und nicht selten muß mein Name dafür herhalten, wenn irgendwo im Westen die AfD bei Wahlen fast an der 5-Prozent-Hürde scheitert. Umfragen und Theorien sollen diese Ausrede untermauern – und es gibt eine AfD-nahe Wochenzeitung, die solche Fehldeutungen unterstützt. Allerdings ist da immer von Annahmen und im Konjunktiv die Rede. Bisher hat kein Verband, der sich nachdrücklich von unserem Thüringer Weg distanzierte, den Beweis erbracht, daß er dadurch erfolgreicher wäre. Nicht einmal die Diskussion um einen klaren Schnitt, um eine Parteispaltung, verhalf den Protagonisten zum Erfolg. Und die Ausgestaltung des Bundestagswahlkampfes - war sie nicht jenseits der lockeren Klammer, die das einstimmig verabschiedete Wahlprogramm bildete, der Autonomie der Landesverbände übertragen? Gab es von den etablierten Medien aufgedeckte und republikweit gespielte »Skandale«, die der Osten, speziell Thüringen, produzierte? Wo ist der Schwarze Peter gerade? Ich sehe ihn nicht, aber einige Funktionäre unserer Partei scheinen sich ihre Zeit gerne mit diesem Spiel zu vertreiben.
Oft ist die Rede davon, daß eine »gemäßigte« AfD ein großes Potential habe. Aber diese Variante gibt es ja bereits, in Form der Lucke-Abspaltung »Liberal-Konservative Reformer«. Sie fällt vor allem dadurch auf, daß sie nicht auffällt und seit ihrer Gründung irrelevant ist: Bei der Bundestagswahl wählten die LKR genau 11.184 Bürger. Das ist ein Ergebnis, das sich im Promille-Bereich bewegt. Auch die Abspaltung von Frauke Petry verschwand schneller in der Bedeutungslosigkeit, als sie nach der letzten Bundestagswahl austreten konnte. Somit bleibt meine Frage unbeantwortet: Was könnte eine »gemäßigte« Alternative zur Alternative für Deutschland sein, wo wäre sie zu finden, wer führt sie an? Die »Freien Wähler« bemühten sich eifrig um unsere Wähler. Ihr Argument: Mit der AfD wolle ohnehin niemand koalieren, mit den FW bekäme man dieselbe Politik, aber mit der Option einer möglichen Regierungsbeteiligung. Damit enttäuschen sie ja bereits in München. Außerdem bestünde diese Option nur, wenn es diese Partei über die 5-Prozent-Hürde schafft. Es ist nun die zweite Bundestagswahl in Folge, in der sie dieses Ziel verfehlten — auch wenn sie ihr Ergebnis auf 2,4 % verbessern konnten.
Mir gefällt eines nicht: die Rede von einer »Gläsernen Decke«, die einen weiteren Stimmenzuwachs der AfD verhindere. Man sieht denen, die von solch einer Decke sprechen, die Erleichterung förmlich an: Seht her, ich habe mich bemüht, aber alle Mühe stößt an diese gläserne Decke. Ich halte das für eine Ausrede.
Selbstverständlich stoßen unsere Möglichkeiten irgendwann an Grenzen. Aber die AfD ist nicht bei 12 % ausgereizt, das beweisen wir im Osten bei jeder Wahl. Ergebnisse über 25 % sind möglich – sicher nicht überall, aber Sachsen hat es beispielsweise schon bewiesen. Ich will an dieser Stelle betonen: Je professioneller wir werden, desto besser werden auch unsere Ergebnisse.
Die Zeiten, in denen der AfD als neuem Hoffnungsträger in der Politik die Wahlerfolge regelrecht zuflogen, sind vorbei. In den meisten Landesparlamenten war der Wiedereinzug die erste echte Bewährungsprobe und hier zeigte sich, ob die jeweiligen Fraktionen das in sie gesetzte Vertrauen der Wähler in dauerhaftes Vertrauen umsetzen konnten. Zuletzt gelang das nicht überall. Wir alle wissen, daß es viele Faktoren gibt, die bei einer Wahl zusammenspielen – auch der seit zwei Jahren nochmal erheblich gesteigerte Druck des Establishments (noch schärferer Anti-AfD-Kurs der Medien, Instrumentalisierung des sogenannten »Verfassungsschutzes« etc.) darf hier nicht unerwähnt bleiben – aber bei hohen Funktionären der weniger erfolgreichen Verbände bekommt man anstelle einer selbstkritischen und realistischen Analyse Ausflüchte zu hören.
In unserer Partei ist es so: Die einen sind erfolgreich, die anderen wissen es besser, und nicht selten muß mein Name dafür herhalten, wenn irgendwo im Westen die AfD bei Wahlen fast an der 5-Prozent-Hürde scheitert. Umfragen und Theorien sollen diese Ausrede untermauern – und es gibt eine AfD-nahe Wochenzeitung, die solche Fehldeutungen unterstützt. Allerdings ist da immer von Annahmen und im Konjunktiv die Rede. Bisher hat kein Verband, der sich nachdrücklich von unserem Thüringer Weg distanzierte, den Beweis erbracht, daß er dadurch erfolgreicher wäre. Nicht einmal die Diskussion um einen klaren Schnitt, um eine Parteispaltung, verhalf den Protagonisten zum Erfolg. Und die Ausgestaltung des Bundestagswahlkampfes - war sie nicht jenseits der lockeren Klammer, die das einstimmig verabschiedete Wahlprogramm bildete, der Autonomie der Landesverbände übertragen? Gab es von den etablierten Medien aufgedeckte und republikweit gespielte »Skandale«, die der Osten, speziell Thüringen, produzierte? Wo ist der Schwarze Peter gerade? Ich sehe ihn nicht, aber einige Funktionäre unserer Partei scheinen sich ihre Zeit gerne mit diesem Spiel zu vertreiben.
Oft ist die Rede davon, daß eine »gemäßigte« AfD ein großes Potential habe. Aber diese Variante gibt es ja bereits, in Form der Lucke-Abspaltung »Liberal-Konservative Reformer«. Sie fällt vor allem dadurch auf, daß sie nicht auffällt und seit ihrer Gründung irrelevant ist: Bei der Bundestagswahl wählten die LKR genau 11.184 Bürger. Das ist ein Ergebnis, das sich im Promille-Bereich bewegt. Auch die Abspaltung von Frauke Petry verschwand schneller in der Bedeutungslosigkeit, als sie nach der letzten Bundestagswahl austreten konnte. Somit bleibt meine Frage unbeantwortet: Was könnte eine »gemäßigte« Alternative zur Alternative für Deutschland sein, wo wäre sie zu finden, wer führt sie an? Die »Freien Wähler« bemühten sich eifrig um unsere Wähler. Ihr Argument: Mit der AfD wolle ohnehin niemand koalieren, mit den FW bekäme man dieselbe Politik, aber mit der Option einer möglichen Regierungsbeteiligung. Damit enttäuschen sie ja bereits in München. Außerdem bestünde diese Option nur, wenn es diese Partei über die 5-Prozent-Hürde schafft. Es ist nun die zweite Bundestagswahl in Folge, in der sie dieses Ziel verfehlten — auch wenn sie ihr Ergebnis auf 2,4 % verbessern konnten.
Mir gefällt eines nicht: die Rede von einer »Gläsernen Decke«, die einen weiteren Stimmenzuwachs der AfD verhindere. Man sieht denen, die von solch einer Decke sprechen, die Erleichterung förmlich an: Seht her, ich habe mich bemüht, aber alle Mühe stößt an diese gläserne Decke. Ich halte das für eine Ausrede.
Selbstverständlich stoßen unsere Möglichkeiten irgendwann an Grenzen. Aber die AfD ist nicht bei 12 % ausgereizt, das beweisen wir im Osten bei jeder Wahl. Ergebnisse über 25 % sind möglich – sicher nicht überall, aber Sachsen hat es beispielsweise schon bewiesen. Ich will an dieser Stelle betonen: Je professioneller wir werden, desto besser werden auch unsere Ergebnisse.
Forwarded from Björn Höcke
Wenn wir auf einem Plateau sind, und das bezweifelt keiner, dann liegt das nicht an unseren Inhalten, es liegt nicht an unserem Auftreten, das, von immer seltener werdenden Ausnahmen abgesehen, viel besser geworden ist. Es liegt daran, daß wir uns zerstritten präsentieren, uneins über den Weg unserer Partei; es liegt daran, daß wir unseren Gegnern nicht entschlossen und geschlossen entgegentreten; und es liegt daran, daß wir unter anderem einen Spitzenfunktionär haben, der mit der eigenen Partei nicht nur fremdelt, sondern sogar darum bemüht ist, nicht mit ihr verwechselt zu werden.
Ich will noch einen Grund anführen, der zunächst außerhalb unserer Partei liegt: Es gibt in Deutschland keine Radio- und Fernsehsender, die als notwendige Gegenmacht gegen die zwangsfinanzierten Staatssender auftreten könnten, um unseren Weg zu unterstützen und ihm Gehör zu verschaffen. Präsident Trump wäre ohne Fox-News nicht möglich gewesen. Ebenso wird die AfD ohne starke Medien einen Durchbruch nicht schaffen können. Auf den Ausbau dieser alternativen Medien keinen Schwerpunkt gesetzt zu haben, ist Teil eines Führungsversagens, über das wir im Dezember diskutieren müssen. An dieser Stelle geht zunächst mein Dank an alle alternativen Medienschaffenden. Manche haben in den letzten Jahren bis an den Rand der Kraft auch in unserem Interesse versucht, dem medialem Mainstream Paroli zu bieten. Nicht immer ist ihnen von unserer Seite die notwendige Anerkennung und Unterstützung zuteil geworden, selbst dann nicht, wenn die Zensur zuschlug.
Als Sackgasse hat sich jedenfalls die Idee erwiesen, daß wir uns ausgerechnet den Parteien angleichen sollen, die seit Jahren an Zuspruch im Volk verlieren. Diese Idee entspringt der Vorstellung, eine CDU würde uns freudig als Koalitionspartner annehmen, wenn wir nur brav genug wären. Aber genau das ist ein Denkfehler: Die CDU war immer nur aus dem Grund attraktiv, weil sie Karrieren versprechen konnte. Die AfD ist für sie ein Störfaktor, die CDU will keine zahme AfD. Sie will am liebsten gar keine AfD und das äußerte zuletzt mit Hans-Georg Maaßen jemand, den manche in unseren Reihen für einen Verbündeten halten. Maaßen ist kein Verbündeter, die WerteUnion ist es auch nicht. Er ist Mitglied und sie ist Organisation in einer uns hart bekämpfenden Konkurrenzpartei. An den Verhandlungstisch dürfen wir uns nur setzen, wenn die CDU so stark in ihrem Kern erschüttert ist, daß sie uns zum Überleben braucht. In der Union müssen erst im internen Streit einige Funktionärsgenerationen ausgetauscht werden. Diesen Prozeß hoffen wir in Thüringen gerade bei der Union anstoßen zu können. Erst schmerzhafte Mißerfolge der CDU beschleunigen das Personal-Karussell. Nicht wir müssen »koalitionsfähig« werden, sondern die CDU und die anderen Altparteien.
Voraussetzung für den eben skizzierten Prozeß ist eigene Stärke. Davon sind wir manchenorts weit entfernt. Schmerzhaft für unsere Partei ist der Absturz der AfD in Berlin. Der vielbeschworene »Berliner Weg« ist gescheitert, das muß man akzeptieren. Der »Thüringer Weg« hingegen ist erfolgreich. Wir zeigen in Thüringen, wie man die anderen Parteien vor sich hertreibt.
Neben dieser strategischen Frage gibt es weitere Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Verbänden in der AfD. Schauen wir uns unter diesem Aspekt einmal die Wählerwanderungen bei der Bundestagswahl an — wobei dabei diese ja einen Bundesschnitt abbilden. In Thüringen haben wir unsere Ergebnisse verbessert, da sind die Wählerabwanderungen nicht so ausschlaggebend. Aber im Westen, wo die AfD oft ein anderes politisches Profil auf Landesebene hat, fallen einige Details auf: Die AfD verlor 60.000 Wähler an die Union. Das mag an der Furcht vor einem roten Bundeskanzler und seiner rot-rot-grünen Option gelegen haben. Deutlich mehr verlor die AfD aber an die FDP: 150.000 Wähler. Darunter mögen tatsächlich Wähler sein, die sich von der Medienberichterstattung beeindrucken ließen und denen die AfD zu »radikal« zu sein scheint.
Ich will noch einen Grund anführen, der zunächst außerhalb unserer Partei liegt: Es gibt in Deutschland keine Radio- und Fernsehsender, die als notwendige Gegenmacht gegen die zwangsfinanzierten Staatssender auftreten könnten, um unseren Weg zu unterstützen und ihm Gehör zu verschaffen. Präsident Trump wäre ohne Fox-News nicht möglich gewesen. Ebenso wird die AfD ohne starke Medien einen Durchbruch nicht schaffen können. Auf den Ausbau dieser alternativen Medien keinen Schwerpunkt gesetzt zu haben, ist Teil eines Führungsversagens, über das wir im Dezember diskutieren müssen. An dieser Stelle geht zunächst mein Dank an alle alternativen Medienschaffenden. Manche haben in den letzten Jahren bis an den Rand der Kraft auch in unserem Interesse versucht, dem medialem Mainstream Paroli zu bieten. Nicht immer ist ihnen von unserer Seite die notwendige Anerkennung und Unterstützung zuteil geworden, selbst dann nicht, wenn die Zensur zuschlug.
Als Sackgasse hat sich jedenfalls die Idee erwiesen, daß wir uns ausgerechnet den Parteien angleichen sollen, die seit Jahren an Zuspruch im Volk verlieren. Diese Idee entspringt der Vorstellung, eine CDU würde uns freudig als Koalitionspartner annehmen, wenn wir nur brav genug wären. Aber genau das ist ein Denkfehler: Die CDU war immer nur aus dem Grund attraktiv, weil sie Karrieren versprechen konnte. Die AfD ist für sie ein Störfaktor, die CDU will keine zahme AfD. Sie will am liebsten gar keine AfD und das äußerte zuletzt mit Hans-Georg Maaßen jemand, den manche in unseren Reihen für einen Verbündeten halten. Maaßen ist kein Verbündeter, die WerteUnion ist es auch nicht. Er ist Mitglied und sie ist Organisation in einer uns hart bekämpfenden Konkurrenzpartei. An den Verhandlungstisch dürfen wir uns nur setzen, wenn die CDU so stark in ihrem Kern erschüttert ist, daß sie uns zum Überleben braucht. In der Union müssen erst im internen Streit einige Funktionärsgenerationen ausgetauscht werden. Diesen Prozeß hoffen wir in Thüringen gerade bei der Union anstoßen zu können. Erst schmerzhafte Mißerfolge der CDU beschleunigen das Personal-Karussell. Nicht wir müssen »koalitionsfähig« werden, sondern die CDU und die anderen Altparteien.
Voraussetzung für den eben skizzierten Prozeß ist eigene Stärke. Davon sind wir manchenorts weit entfernt. Schmerzhaft für unsere Partei ist der Absturz der AfD in Berlin. Der vielbeschworene »Berliner Weg« ist gescheitert, das muß man akzeptieren. Der »Thüringer Weg« hingegen ist erfolgreich. Wir zeigen in Thüringen, wie man die anderen Parteien vor sich hertreibt.
Neben dieser strategischen Frage gibt es weitere Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Verbänden in der AfD. Schauen wir uns unter diesem Aspekt einmal die Wählerwanderungen bei der Bundestagswahl an — wobei dabei diese ja einen Bundesschnitt abbilden. In Thüringen haben wir unsere Ergebnisse verbessert, da sind die Wählerabwanderungen nicht so ausschlaggebend. Aber im Westen, wo die AfD oft ein anderes politisches Profil auf Landesebene hat, fallen einige Details auf: Die AfD verlor 60.000 Wähler an die Union. Das mag an der Furcht vor einem roten Bundeskanzler und seiner rot-rot-grünen Option gelegen haben. Deutlich mehr verlor die AfD aber an die FDP: 150.000 Wähler. Darunter mögen tatsächlich Wähler sein, die sich von der Medienberichterstattung beeindrucken ließen und denen die AfD zu »radikal« zu sein scheint.